Erst eine koordinierte Qualitätskontrolle schafft Gewissheit

Wenn die Qualitätskontrolle nicht nach einem konkreten Plan verläuft, haben am Ende zwar am Ende “alle mal drübergeguckt“, aber niemand mag so recht seine Hand ins Feuer legen. Ein verlässlicher Überblick darüber, welche Teile einer Anwendung wie vollständig getestet wurden, ist von elementarer Bedeutung, denn vorher lässt sich keine Aussage darüber treffen, in wieweit eine Anwendung im Rahmen der Erwartungen funktioniert. Dennoch muss man sich darüber im Klaren sein, dass Tests nur Fehler nachweisen können, niemals jedoch eine Fehlerfreiheit.

 
Stabilität

Qualitätssicherung entwickelt erst dann ihren wahren Wert, wenn die Ergebnisse langfristig Bestand haben und die Anwendung von Release zu Release kontinuierlich wenigstens dem Standard der Vorversion entspricht. Um dies zu erreichen, ist es wichtig, Verfahren zu etablieren, die sich einerseits kontrolliert wiederholen und zudem auch in den Arbeitsablauf integrieren lassen.

Ziele definieren

Bevor man beurteilen kann, ob eine Anwendung wie erwartet funktioniert, muss man diese Erwartung einmal definieren. Im Idealfall passiert dies vor der Entwicklung, die Praxis zeigt jedoch auch genug gegenteilige Beispiele. Aber spätestens beim Testen geht es konkret und unausweichlich um die Frage, ob das Ergebnis korrekt ist oder nicht – und diese muss eindeutig beantwortet werden können.

Für Entwickler

Eines der wichtigsten Werkzeuge für Entwickler sind die sog. “Unit-Tests”, mit der eine Anwendung auf technisch/fachlicher Ebene geprüft werden kann. Für alle relevanten Programmiersprachen existieren Frameworks, um diese Tests automatisiert ablaufen zu lassen.

Für Tester

Für die Tester ist es von Bedeutung, ein klares Testprotokoll zu haben, anhand dessen eine Anwendung zu prüfen ist. Wenn dieses Testprotokoll sowohl die zu erledigenden Arbeitsschritte als auch das erwartete Resultat enthält, besteht die Möglichkeit, teilweise auch fach-fremde Personen mit in die Qualitätssicherung einzubeziehen.